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11.12.2017

Goldener Löwenzahn 2016

Der »Goldenen Löwenzahn« 2016 geht an die Augustiner Würzburg, die »Mut haben, auch mit Traditionen zu brechen«. Dies zeige sich schon in der neuen Form der Kirchengestaltung ohne Oben und Unten, einer »niederschwelligen Kirche«, die offen ist für alle Christen und einer gelebten Ökumene für alle Menschen und Christen der verschiedenen Glaubensgemeinschaften (Pastorin Susanne Wildfeuer).
Pfarrer Burkard Hose hob in seiner Laudatio die innere und äußere Wandlungskraft der Augustiner hervor, die mit der räumlichen Umgestaltung der Kirche im Jahr 2011 neu in Schwung gekommen sei. So versammeln sich beispielsweise alle Gottesdienstbesucher ohne Standesunterschiede um den gleichen Tisch zum Mahl für alle. Seit 2015 sei beispielgebend der Wohnraum im Augustinerkloster »über die Grenzen hinweg« auch für muslimische Studenten geöffnet.

Zum Nachlesen:
Leitet Herunterladen der Datei einDie Laudatio von Susanne Wildfeuer und die
Leitet Herunterladen der Datei einLaudatio von Burkard Hose

 

Bei der Preisverleihung (v.l.): Matthias Lotz und Claus Schreiner (Münnerstädter Kreis), P. Lukas, Br. Carsten, Br. Peter und P. Alfons (Augustiner Würzburg), Susanne Wildfeuer und Burkhard Hose

 

Goldener Löwenzahn 2012

Als besondere Auszeichnung und Anerkennung ihres mutigen Eintretens für eine moderne und reformierte Kirche erhielten die Pfarrerinitiative Österreich und die Pfarrerinitiative der Diözese Würzburg den »Goldenen Löwenzahn 2012«. »Man muss für die eigene Überzeugung einstehen, auch gegen Widerstände«, betonte Prof. Kaspar, Vorstandsmitglied der PI Österreich. »Der Gehorsam gegenüber Gott und dem eigenen Gewissen ist wichtiger als der gegenüber einer kirchlichen Ordnung.« Die Pfarrerinitiativen setzen sich für ein neues Priesterbild und die gemeinsame Verantwortung des Gottesvolkes für eine lebensnahe Kirche ein. Hierfür treten sie solidarisch in der Öffentlichkeit ein.

 

Bei der Übergabe des»Goldenen Löwenzahn«: Prof. Peter Paul Kaspar, Mitglied des Vorstands der Pfarrerinitiative Österreichische Pfarrerinitiative und Claus Schreiner (Foto oben, v.r.) und Karl Feser und Matthias Karwath von der Pfarrerinitiative mit Claus Schreiner und Matthias Lotz, Sprechern des Münnerstädter Kreises (Foto unten, v.l.) .

Goldener Löwenzahn 2007

Der Münnerstädter Kreis zeichnet 2007 das Nagelkreuzzentrum Würzburg in Anerkennung ihres Programms "Erinnerung bewahren - Versöhnung leben" und für ihr vielfältiges ökumenisches Friedensengagement aus. Als äußeren Beitrag stiftet er die neue Versöhnungsplatte in französicher Sprache vor der St. Stepahnskirche in Würzburg.

 

 

 

 

Goldener Löwenzahn 2006

geht an den Verein »Vita e.V." in Gemünden, der mit großem Engagement und Erfolg im Bereich »Integration von Aus- und Übersiedlern und Migranten" tätig ist - ausschließlich ehrenamtlich.

 

 

 

 

Goldener Löwenzahn 2004

an die Aktionsgemeinschaft Hafenlohrtal für ihr unermüdliches Engagement für die Bewahrung der Schöpfung. Bei der Übergabe (v.l.): Vorsitzender Sebastian Schönauer, stv. Vorsitzender Erich Perchermeier, Schriftführerin Christiane Ehehalt, Ulrich Geißler und Alfred Streib

 

 

 

Goldener Löwenzahn 2000

Im Jahr 2000 wurden die Beratungseinrichtungen "Frauen beraten" (Würzburg) und "Donum vitae" (Aschaffenburg), die im Bereich Schwangerschaftskonfliktberatung tätig sind, mit dem Goldenen Löwenzahn ausgezeichnet. In Würzburg bei der Preisübergabe (v.l.): Vorsitzende Hannelore Siegler, Matthias Lotz und Claus Schreiner (beide MK) sowie Elle Grosse-Grollmann (Frauen beraten)

 

 

 

 

Goldener Löwenzahn 1999

Der Preis ging 1999 an die zwei Wortgottesdienst-Teams aus Kreuzwertheim und Kirchlauter/Neubrunn für ihre beispielhaften Initiativen, Gottesdienste (auch ohne Priester) in den Gemeinden anbieten und feiern zu können.

Goldener Löwenzahn 1996

Den zweiten "Goldenen Löwenzahn" erhielt 1996 die Hausaufgabenhilfe Güntersleben für ihr vorbildhaftes soziales Engagement.

Goldener Löwenzahn 1994

Den ersten "Goldenen Löwenzahn" erhielt 1994 der Pfarrgemeinderat Rimpar (Joachim Riedmayer, 2. v. r.) für sein Ausschreibungsverfahren für einen neuen Pfarrer. Auch der Afrika-Club (J.P. Mambu-Mbuka, links und Robert Wimmer, ganz rechts) und die Ökumenischen Werkstattgottesdienste (Johannes Horster, 2. v. l.) erhielten Auszeichnungen.

 

 

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