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11.12.2017

Warum mir Gemeinde wichtig ist

Im Kulturraum, in dem ich aufgewachsen bin, wurde ich christlich sozialisiert. Von klein auf sind meine Wurzeln christlich. Irgendwann in meinem Leben habe ich mich bewusst dazu gestellt und mich für mein Christsein interessiert. Das Programm und Leben Jesu ist mir wichtig geworden für meine Lebens- und Weltgestaltung.

Ich lese persönlich die Bibel für mich. Genauso wichtig ist es mir aber auch, mit anderen die Quellen des christlichen Glaubens zu lesen und mich darüber auszutauschen, damit ich nicht zum (Glaubens-)Idioten werde bzw. in Glaubenssachen in reinen Subjektivismus abgleite. Dies ist zunächst eine "horizontale" Dimension in meinem Glauben.

Irgendwann geschieht es dann auch, dass ich mich mit diesen anderen, die auch auf Gott vertrauen, "nach oben" wende, ins Beten komme; das ist dann die "vertikale" Dimension.

Beide zusammen genommen holen mich aus Ichverhaftung und machen mich gemeinschaftsfähig.

LoMu