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20.08.2019
01.02.13

Gemeinden sind Subjekt der Pastoral

Kategorie:
Nachrichten, Na Kirche im 21. Jahrhundert, Na Der Münnerstädter Kreis, Na Pfarrgemeinde - Gemeindezusammenlegungen, Na Röm.-kath. Kirche

von cs

Beitrag des Münnerstädter Kreises zum Dialogprozess in der Diözese Würzburg

Es ist lebenswichtig, dass unsere Kirche Lebensformen und Strukturen ermöglicht, die den Menschen Heimat bieten können. Damit die kirchliche Erosion nicht weitergeht wie bisher, sind sowohl die traditionellen als auch die neueren Seelsorgekonzepte kritisch zu hinterfragen und neue Wege zu suchen. Ausgehend von Leitbild 6 der »Leitlinien und Perspektiven der Kirche von Würzburg« aus dem Jahr 2010 (= Gemeinden sind nicht Objekt der Seelsorge einiger weniger, sondern selbst Subjekt, also Träger der Pastoral) formuliert der Münnerstädter Kreis Handlungsansätze, die in der Diözese Würzburg schon in den kommenden Jahren umgesetzt werden können. Unter dem Titel "Was heute schon getan werden kann" hat er diese Thesen zum Dialogprozess in der Diözese Würzburg beigesteuert.

Das Thesenpapier können Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier herunterladen. Den Originaltext der Leitlinien Kapitel 6 finden Sie im Anhang des Papiers.

Wir ermutigen Kirchenvolk und Kirchenleitung, die Grundrechte jeder christlichen Gemeinde (Verkündigung, Eucharistiefeier an jedem ersten Wochentag (s. NT), sakramentale und seelsorgerliche Begleitung ...) auch in unserer Zeit wahrzunehmen bzw. zu ermöglichen. Viele Ämter, also Dienste für die Gemeinde, und Traditionen sind in nachapostolischer Zeit, den Zeitumständen entsprechend, gewachsen. Auch wenn sie lange tragfähig waren, sind sie heute daraufhin zu überprüfen, ob sie für die Ausübung der christlichen und gemeindlichen Grundrechte förderlich, hinderlich oder gar unbrauchbar sind.